Am 13. März besuchte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Florian Hahn, MdB, die Bayerische Wissenschaftsallianz für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung (FoKS). Der Besuch fand im Rahmen der Präsidiumssitzung von Universität Bayern e.V. statt. Begrüßt wurde der Staatsminister von dem Vorsitzenden von Universität Bayern e.V., Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

 

In seinem kurzen Statement vor den Universitätsleitungen skizzierte Hahn die derzeitige internationale Lage, die er als ein „Transformationsgewitter“ beschrieb: eine Phase tiefgreifender geopolitischer Veränderungen, in der sich Machtverhältnisse, technologische Entwicklungen und sicherheitspolitische Herausforderungen gleichzeitig verschieben. Gerade in dieser Situation komme der Wissenschaft eine wichtige Rolle zu – sowohl als analytischer Kompass für Politik als auch als Brücke des internationalen Austauschs.

 

Der Vorsitzende der Bayerischen Wissenschaftsallianz für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung (FoKS), Präsident Prof. Dr. Udo Hebel, stellte im Anschluss die Allianz vor. FoKS bündelt die Expertise von über 90 Fellows aus zehn bayerischen Universitäten und entwickelt Bayern damit zu einem zentralen Hub für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung in Deutschland. Ziel der Allianz ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse stärker in sicherheitspolitische Debatten einzubringen und den Austausch zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft zu intensivieren.

 

Im Anschluss an die Sitzung fand ein Austausch mit der FoKS-Geschäftsstelle und der wissenschaftlichen Leitung statt. Staatsminister Hahn diskutierte mit der Sprecherin des wissenschaftlichen Leitungsgremiums, Prof. Dr. Monika Heupel, sowie den wissenschaftlichen Koordinatoren der Geschäftsstelle, Dr. Lilli Banholzer und  Dr. Timo Lowinger, über mögliche Formen der Zusammenarbeit und über die Rolle wissenschaftlicher Expertise in außen- und sicherheitspolitischen Entscheidungsprozessen. Das Gespräch bot Gelegenheit, die Arbeit und Perspektiven der Allianz im Detail vorzustellen und mögliche Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Kooperation mit dem Auswärtigen Amt auszuloten.

Staatsminister Florian Hahn im Kreise der bayerischen Präsidentinnen und Präsidenten