Die Bayerische Wissenschaftsallianz für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung (FoKS) gratuliert ihren Fellows Prof. Dr. Oliver Hidalgo (Universität Passau) und Prof. Dr. Jürgen Pfeffer (Technische Universität München) zur erfolgreichen Einwerbung einer Förderung im DFG-Schwerpunktprogramm „Rethinking Disinformation (Re)“.

 

Mit ihrem gemeinsamen Projekt „The Information–Disinformation Continuum in Democracy“ leisten die beiden Wissenschaftler einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Informationen und Desinformation in demokratischen Gesellschaften. Das Projekt verbindet politikwissenschaftliche und computergestützte sozialwissenschaftliche Perspektiven und untersucht die komplexen Übergänge zwischen Information und Desinformation sowie deren Auswirkungen auf demokratische Prozesse. 

 

„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der interdisziplinären Vernetzung innerhalb von FoKS liegt. Wenn aus dem Austausch zwischen Fellows gemeinsame Forschungsvorhaben entstehen und erfolgreich eingeworben werden, bestätigt das den Kernauftrag unserer Wissenschaftsallianz“, freut sich der Präsident und Vorsitzende der Bayerischen Wissenschaftsallianz für Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung.

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der interdisziplinären Vernetzung innerhalb von FoKS liegt. Wenn aus dem Austausch zwischen Fellows gemeinsame Forschungsvorhaben entstehen und erfolgreich eingeworben werden, bestätigt das den Kernauftrag unserer Wissenschaftsallianz“

Präsident Prof. Dr. Udo Hebel, Vorsitzender FoKS

Auch ein weiteres FoKS-Mitglied war im Schwerpunktprogramm erfolgreich: Prof. Dr. Johannes Marx (Universität Bamberg) erhielt gemeinsam mit Dr. Simon Scheller (Universität Bamberg) eine Förderung für das Projekt „Disinformation, Democracy and Epistemic Breakdown“.

 

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Rethinking Disinformation (Re)” wird von Dr. Romy Jaster (Sprecherin), Prof. Dr. Geert Keil und Prof. Dr. Verena Wagner am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin koordiniert. Es bringt Forschende verschiedener Disziplinen zusammen, um Desinformation aus philosophischer, sozial-, kultur- und naturwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen und neue Erkenntnisse über ihre Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Auswirkungen zu gewinnen.

 

FoKS gratuliert allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern herzlich zu diesem Erfolg und freut sich darauf, die Projekte in den kommenden Jahren zu begleiten sowie ihre Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Weitere Informationen zum DFG-Schwerpunktprogramm „Rethinking Disinformation (Re)“:
https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/forschung/re-dis